Zum Inhalt springen
Viewer öffnenkostenlos

Landkreis Schmalkalden-Meiningen

QUELLE · TAB Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, Fachdienst Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst (Schmalkalden-Meiningen) – Ausgabestand 2014-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungAlle Termine zur Aufschaltung sind mindestens vier Wochen vor der geplanten Abnahme beim Fachdienst anzumelden. Parallel zur Anmeldung ist eine Dokumentation des Brandmeldekonzeptes nach DIN 14675 Abs. 5.6 zu übergeben. Vor Baubeginn ist ein Planungsgespräch zwischen Fachdienst und Planer bzw. Auftraggeber zwingend erforderlich.S. 1, 2 · 2014
AlarmempfangsstelleAlarmempfangsstelle ist die Rettungsleitstelle des Landkreises Schmalkalden-Meiningen. Bei auflaufenden Gefahrenmeldungen wird Hilfe der Feuerwehr gewährt, soweit dies personell und materiell möglich ist; ein Rechtsanspruch auf Art und Umfang der Hilfeleistung besteht nicht.S. 1 · 2014
ÜbertragungseinrichtungDie ÜE ist unmittelbar neben der BMZ zu montieren. Die Feuerwehr-Identnummer sowie die Telefonnummer der ständig besetzten Leitstelle müssen gut lesbar am ÜE-Gehäuse angebracht sein. Der Übertragungsweg muss DIN 14675 Anhang A entsprechen. Die Verbindungsleitung vom Anschlusspunkt des Kommunikationsnetzanbieters zur ÜE ist in E30-Ausführung zu verlegen, wenn sie durch nicht automatisch überwachte Bereiche geführt wird.S. 3, 6 · 2014
Feuerwehrzugang / Standort BMZDer Standort der BMZ ist mit dem Fachdienst abzustimmen. Er soll sich vorrangig im Erdgeschoss, in unmittelbarer Nähe der Feuerwehrzufahrt, im Bereich des Haupteinganges oder des Feuerwehrzuganges befinden. Der Weg von der Anfahrtsstelle zur BMZ und ggf. zur Sprinklerzentrale ist nach Absprache mit dem Fachdienst fortlaufend mit Schildern nach DIN 4066 zu kennzeichnen.S. 4 · 2014
14 weitere Themen aufklappen →
Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)Das FBF ist in Abstimmung mit dem Fachdienst im Eingangsbereich, unmittelbar neben dem FAT, in einer Höhe von 1,6 m (+/- 0,2 m, Oberkante FBF bis Fußboden) anzubringen. Als Schließung ist ein Halbzylinder mit der Schließung '112' des Landkreises Schmalkalden-Meiningen vorzusehen.S. 5 · 2014
Feuerwehr-Anzeigetableau (DIN 14662)Befindet sich die BMZ außerhalb des Haupteingangsbereiches, sind mindestens FBF, eine abgesetzte Parallelanzeige (FAT), die Meldergruppendatei und/oder ein Lageplantableau sowie ein Exemplar des Feuerwehrplans im Haupteingangsbereich oder im mit dem Fachdienst abgestimmten Feuerwehrzugang jederzeit zugänglich zu halten.S. 4 · 2014
Feuerwehr-SchlüsseldepotWenn keine ständig besetzte Stelle vorhanden ist, ist nach Absprache mit dem Fachdienst ein FSD 3 entsprechend DIN 14675 Anhang C in der Nähe der Feuerwehrzufahrt zu installieren. Das FSD 3 muss VDS-anerkannt sein und die notwendigen Objektschlüssel mit Beschriftung enthalten. Angestrebt wird die Hinterlegung von maximal drei Schlüsseln, vorzugsweise eines Haupt- bzw. Generalhauptschlüssels.S. 4, 5 · 2014
FreischaltelementÜber dem FSD 3 ist ein FSE als Notschlüsselrohr mit Reed-Kontakt und ABLOY-Schließung mit VDS-Zulassung zu installieren. Das FSE ist als eigenständiger Nebenmelder zu schalten. Als Schließung ist ein ABLOY-Spezialzylinder mit der Schließung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen vorzusehen.S. 5 · 2014
BlitzleuchteIn der Senkrechten über dem FSD 3, sichtbar von der Anfahrt, ist eine bernsteinfarbene Blitzleuchte anzubringen. Sie muss beim Auslösen der ÜE aufleuchten und darf nur bei Rücksetzung der GMA am FBF erlöschen.S. 5 · 2014
MeldergruppenMeldergruppen dürfen nicht brandabschnittsübergreifend gebildet werden. Eine Zusammenfassung von nichtautomatischen und automatischen Meldern in einer Gruppe ist unzulässig. In Treppenräumen sind Melder in separaten Gruppen mit maximal 10 Meldern senkrecht übereinander zusammenzufassen.S. 5, 6 · 2014
MelderkennzeichnungAutomatische und nichtautomatische Melder sind dauerhaft mit Meldergruppen- und Meldernummern zu beschriften, entsprechend DIN 14623. Die Beschriftung muss von der darunter liegenden Verkehrsfläche ohne Hilfsmittel lesbar sein. Die Verwendung römischer Ziffern ist unzulässig. Nichtautomatische Melder sind in einer Höhe von 1,40 +/- 0,10 m über dem Fußboden anzubringen.S. 5 · 2014
Laufkarten – FormatDie Gestaltung der Feuerwehrlaufkarte muss DIN 14675 entsprechen. Ein abweichendes Format ist nicht explizit vorgegeben.S. 6, 7 · 2014
Laufkarten – Anzahl und AblageFür jede Meldergruppe ist mindestens eine Feuerwehrlaufkarte vorzusehen.S. 7 · 2014
Laufkarten – AktualisierungBrandmelderlageplane sind durch den Betreiber ständig auf aktuellem Stand zu halten.S. 6 · 2014
Feuerwehrplan (DIN 14095)Ein Exemplar des Feuerwehrplans muss gemeinsam mit BMZ, ÜE und FBF in der Regel in einem Raum vorhanden sein. Bei außerhalb liegendem BMZ-Standort ist ein Exemplar im Haupteingangsbereich oder im abgestimmten Feuerwehrzugang zugänglich zu halten.S. 4 · 2014
Abnahme und AbstimmungVor der Erstinbetriebnahme ist ein Inbetriebsetzungsprotokoll nach DIN 14675 Pkt. 8.3 dem Fachdienst zu übergeben. Bei Objekten, die der ThürTechPrüfVO unterliegen, ist die GMA vor der ersten Inbetriebnahme und nach wesentlichen Änderungen durch einen bauaufsichtlich anerkannten Sachverständigen zu prüfen; diese Prüfung ist mindestens alle drei Jahre zu wiederholen. Vor der Aufschaltung ist der Nachweis eines Wartungsvertrages mit einer zertifizierten Fachfirma zu erbringen.S. 7 · 2014
InstandhaltungDer Betreiber ist für ordnungsgemäße Wartung und Instandhaltung nach DIN 14675 Pkt. 11 verantwortlich. Wartungsarbeiten sind im Wartungs- und Betriebsbuch zu dokumentieren, das an der BMZ zu hinterlegen ist. Bei Wartungsarbeiten ist die GMA in der Rettungsleitstelle und bei der Notruf- und Serviceleitstelle des Konzessionärs ab- und nach Beendigung wieder anzumelden.S. 7, 8 · 2014
SonstigesBestehende Anlagen, die nicht mehr den gültigen Technischen Anschaltbedingungen entsprechen, sind innerhalb von 3 Jahren in einen normkonformen Zustand zu versetzen (Bestandsschutzregelung). Bei wiederholten Täuschungsalarmen oder Pflichtverletzungen des Betreibers kann der Fachdienst die Abschaltung der ÜE veranlassen.S. 8 · 2014

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

Mit PlanWerke planen

Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

Projekt anlegen
ZUSTÄNDIGE STELLEN
Landkreis Schmalkalden-Meiningen – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 60 Abs. 1 Nr. 1 ThürBO)
Landkreis Schmalkalden-Meiningen – Gefahrenverhütungsschau und vorbeugender Gefahrenschutz (§ 26 ThürBKG)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

Alle Orte durchsuchen

Anforderungen kennen — und direkt danach planen.

Kein Account erforderlich · läuft komplett lokal im Browser