DWG/DXF-Pläne hochladen
DWG- und DXF-Pläne sind Vektorgeometrie. PlanWerke rekonstruiert daraus Räume aus den sichtbaren Wandlinien und kann sie automatisch mit Meldern bestücken.
- 1Plan ladenDWG/DXF in den Viewer ziehen.
- 2Nicht-Wand-Layer ausblendenBemaßung, Möblierung und Text im Layer-Panel deaktivieren – das verbessert die Raumerkennung deutlich.
- 3Maßstab prüfenDXF/DWG werden über $INSUNITS automatisch auf Meter skaliert; sonst aus der Ausdehnung geschätzt. Bei Bedarf kalibrieren.
Räume erkennen, prüfen und je Raum verfeinern
Der Raum-Editor aus dem PDF-Workflow steht auch auf DWG/DXF-Plänen zur Verfügung: „Räume automatisch erkennen“ (im Reiter „Räume & Rettungswege“) leitet alle Räume aus den sichtbaren Wandlinien ab und zeigt sie als prüfbare Umrisse in der geteilten Raumliste – dieselbe Liste gilt für Rauchmelder, Sprachalarm und EMA. In der Prüfansicht lassen sich Räume löschen oder mit den Eck-Greifpunkten anpassen, fehlende Räume mit „Raum zeichnen“ ergänzen, je Raum eine eigene Deckenhöhe setzen und Räume mit Zwischendecke kennzeichnen (die Automatik bestückt dann Raum UND Hohlraum, Präfix „ZD“). Hat der Plan markierte Räume, platziert die Automatik aus genau diesen Räumen; ohne markierte Räume leitet sie die Räume – wie bisher – direkt beim Platzieren aus den Wandlinien ab. Auch der Reiter „Räume & Rettungswege“ ist damit auf DWG/DXF verfügbar. Tipp: Türlücken in den Wandlinien können Räume aufbrechen – solche Räume in der Prüfansicht mit „Raum zeichnen“ nachziehen.
EMA: Türen und Fenster automatisch erkennen
Die EMA-Automatik erkennt Öffnungen jetzt auch aus den Linienzügen von DWG/DXF-Plänen: Türen an ihren Schwenkbögen (mit Wand-Anker-Prüfungen und Innen/Außen-Probe – Möbelbögen werden verworfen), von Hand markierte Öffnungen behalten im Umkreis von 0,7 m Vorrang. Fenster werden auf Vektorplänen nur gesucht, wenn sie auf einem eigenen Fenster-/Glas-Layer liegen (Layername enthält „Fenster“, „Window“, „Glas“ oder „Glaz…“) – ohne Stil-Information wäre ein kurzes Wandband sonst nicht von einer Scheibe zu unterscheiden. Liegen die Fenster nicht auf einem solchen Layer, markierst du sie wie bisher von Hand im EMA-Reiter.
Ist ausschließlich der Plan geladen (kein IFC-Modell daneben), arbeitet der Viewer als reiner 2D-Planmodus: Das Hintergrund-Raster bleibt ausgeblendet, damit es sich nicht über die Zeichnung legt, und die Ansicht wird wie in einem PDF-Betrachter bedient – linke Maustaste verschiebt, das Mausrad zoomt auf den Zeiger, gedreht wird nicht. Das Raster lässt sich über den Knopf in der Werkzeugleiste jederzeit einblenden; diese Wahl bleibt dann bestehen. Sobald ein 3D-Modell dazukommt, gilt wieder die gewohnte 3D-Navigation.