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Burgenlandkreis

QUELLE · TAB Kreisverwaltung Burgenlandkreis (Burgenlandkreis) – Ausgabestand 2017-10-01
Festlegungen nach Thema
AufschaltungDie TAB regelt Aufbau und Betrieb von BMA mit direkter Aufschaltung ueber eine Alarmuebertragungs­anlage (AUA) auf die Alarmempfangszentrale der Kreisleitstelle Burgenlandkreis. Grundlage ist DIN 14675:2012-4. Sie gilt fuer Neu­anlagen sowie Aenderungen und Erweiterungen bestehender aufgeschalteter Anlagen.S. 3 · 2017
AlarmempfangsstelleAlarmempfangszentrale befindet sich in der Kreisleitstelle Naumburg und wird durch die Siemens AG auf Konzessionsbasis betrieben. Der Fernalarm ist als einzige alarmausloesende Stelle automatisch an diese weiterzuleiten.S. 3 · 2017
ÜbertragungseinrichtungDer Burgenlandkreis betreibt eine konzessionierte Alarmempfangszentrale; Anschaltungen direkt an die Telefonanlage der Kreisleitstelle sind ausdruecklich nicht gestattet. Die Verbindungsarten richten sich nach DIN 14675/A2:2012-4 Anhang A Tabelle A.1. Der Anschluss erfolgt schriftlich per Kundendatenerfassungsblatt beim Konzessionsinhaber Siemens AG in Berlin.S. 3 · 2017
Feuerwehrzugang / Standort BMZDie BMZ ist an der Feuerwehrzufahrt im Eingangsbereich anzubringen; abweichende Standorte sind mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. Der Anbringungsort von FSD und FSE ist ebenfalls mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen.S. 4, 5 · 2017
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Feuerwehr-Bedienfeld (DIN 14661)FBF nach DIN 14661 und FAT nach DIN 14662 sind im Handbereich der BMZ zu installieren. Das FBF wird mit Zylinderschluessel (Kruse-Schliessung) gesichert. Bei Vernetzung ohne systemeigene Vernetzung ist an der uebergeordneten BMZ ein zusaetzliches FBF mit gemeinsamer Steuerung/Anzeige fuer die untergeordnete BMZ zu installieren; das FAT der untergeordneten BMZ ist eindeutig zu kennzeichnen.S. 5, 6 · 2017
Feuerwehr-SchlüsseldepotVorgeschrieben ist ein VdS-zugelassenes FSD 3 gemaess DIN 14675 Anhang C mit Kruse-Schliessun (Schliessungsbezeichnung '2423 - Burgenlandkreis' bzw. '1603 - Landkreis Weissenfels/Hohenmolsen' je nach Bereich). Das FSD muss elektrisch entriegelbare Aussentuer, ueberwachte Innentuer und Sabotage­meldung an eine staendig besetzte Stelle aufweisen. Jaehrliche Funktionspruefung einschliesslich Schluesselentnahme ist Pflicht; Ankuendigung beim Traeger des Brandschutzes zwei Wochen vorher.S. 4, 5 · 2017
FreischaltelementEin VdS-anerkanntes FSE ist erforderlich, wenn kein zerstoerungsfreier Zutritt moeglich ist. Es ist als eigene Meldergruppe an die BMZ anzuschliessen, loest wie ein Handfeuermelder nach DIN EN 54-11 Brandalarm aus, darf jedoch die Brandfallsteuerung der BMA nicht beeinflussen. Einbau unterputz, wandbuerdig, ausserhalb des Handbereichs (bis 3 m Hoehe). Standort ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. Jaehrliche Funktionspruefung gemeinsam mit FSD-Wartung.S. 5 · 2017
BlitzleuchteDer Standort von FSD und FSE ist mit einer gelben Rundumkennleuchte (Blitzleuchte) zu kennzeichnen. Das Dokument schreibt diese Kennzeichnung bei Anlagen vor, zu deren Gebaeuden kein zerstoerungsfreier Zutritt moeglich ist.S. 4, 5 · 2017
MeldergruppenDas FSE ist als eigene Meldergruppe an die BMZ anzuschliessen. Bei BMZ-Vernetzung ohne systemeigene Vernetzung verhaelt sich die untergeordnete BMZ zur uebergeordneten wie zwei Meldergruppen; Abschaltungen und Stoerungen der untergeordneten BMZ sind mindestens als Sammelanzeige an der uebergeordneten BMZ anzuzeigen.S. 5, 6 · 2017
Laufkarten – FormatStandardformat ist A4; A3 ist nach Zustimmung der Brandschutzdienststelle fuer groessere Objekte zulaessig. Die Karten muessen aus formstabiler Folie oder laminiertem Karton bestehen.S. 8 · 2017
Laufkarten – SymbolikDie Bildzeichen in Feuerwehr-Laufkarten sind einheitlich nach DIN 14675:2012-4 Bild 2 festgelegt und form- und farbidentisch darzustellen.S. 8 · 2017
Laufkarten – Anzahl und AblageMindestens je Meldergruppe eine Feuerwehr-Laufkarte ist bereitzuhalten. Die Laufkarten sind griffbereit an der BMZ in einem gegen unberechtigten Zugriff gesicherten Depot aufzubewahren, das mit einem Hinweisschild nach DIN 4066 'Feuerwehr-Laufkarten' zu kennzeichnen ist.S. 7, 8 · 2017
Laufkarten – AktualisierungJede Aenderung an der BMA oder am Objekt, die eine Ueberarbeitung der Laufkarten erfordert, ist vom Betreiber unverzueglich und unaufgefordert der Regionalleitstelle schriftlich mitzuteilen.S. 8 · 2017
Feuerwehrplan (DIN 14095)Ein Feuerwehrplan nach DIN 14095 ist zu erstellen, mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen und bei der Abnahme in 3-facher Ausfertigung an diese zu uebergeben.S. 7 · 2017
Abnahme und AbstimmungVor Inbetriebnahme und bei jeder Aenderung ist die Brandschutzdienststelle zu beteiligen. Zur Abnahme muessen Antragsteller, Errichter und Konzessionaer anwesend sein. Ein Gutachten eines zugelassenen unabhaengigen Sachverstaendigen (z. B. TUeV) ist vorzulegen; Gutachten mit Maengelanzeigen schliessen die Inbetriebnahme aus. Die Abnahmekosten traegt der Betreiber.S. 8, 9 · 2017
InstandhaltungEin Wartungs- und Instandhaltungsvertrag ist verpflichtend abzuschliessen. Vorgeschrieben sind jaehrliche Wartungen und vierteljährliche Inspektionen; alle Vorkommnisse sind in einem Betriebsbuch an der BMZ zu dokumentieren. Vor Arbeitsbeginn an der BMA ist die Kreisleitstelle zu benachrichtigen. Bei schweren Maengeln kann die Brandschutzdienststelle die Entziehung der Betriebserlaubnis anregen und die FW-Leitstelle die BMA zu Lasten des Betreibers trennen.S. 9 · 2017
Kosten und GebührenDie durch die Abnahme entstandenen Kosten traegt der Betreiber. Wird die BMA wegen Maengeln oder mangelhafter Wartung von der FW-Leitstelle getrennt, gehen die Kosten ebenfalls zu Lasten des Betreibers.S. 9 · 2017
SonstigesZur Fehlalarmvermeidung koennen BMA in Betriebsart TM (technische Massnahmen, z. B. Alarmzwischenspeicherung max. 10 s, Zweimelderabhaengigkeit) oder PM (personelle Massnahmen mit verzoegerter Alarmweiterleitung) betrieben werden. Der Einsatz von TM bzw. PM ist mit der Brandschutzdienststelle des Burgenlandkreises abzustimmen.S. 9, 10 · 2017

Angaben aus den Technischen Anschlussbedingungen sind ein Vorschlag zur Prüfung, keine bestätigte Anschlussbedingung: TAB werden örtlich laufend geändert. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der zuständigen Brandschutzdienststelle – Ausgabestand vor der Planung erfragen. PlanWerke liefert keine TAB mit.

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Die Festlegungen dieser Dienststelle direkt in ein Projekt übernehmen.

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ZUSTÄNDIGE STELLEN
Burgenlandkreis – untere Bauaufsichtsbehörde (§ 56 Abs. 1 Nr. 1 BauO LSA)
Burgenlandkreis – Brandsicherheitsschau als Aufgabe des übertragenen Wirkungskreises (§ 3 Abs. 4 BrSchG LSA)
Vorschlag — abzustimmen

Vorschlag zur Prüfung — jede abgeleitete Zuständigkeit und jeder TAB-Bezug ist mit der Brandschutzdienststelle abzustimmen. PlanWerke gibt Parameter wieder, keine Freigaben.

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